Workshop Topfuntersetzer Teil 2


So, nun habe ich meinen Topfuntersetzer gesägt und geschliffen. Wie das Ganze bei mir aussieht und abläuft seht ihr in den nächsten Bildern.

Es empfiehlt sich die kleinsten Bögen zuerst zu sägen, wie man oben im Bild sehen kann. Ich hatte dann den äussersten Ring begonnen zu sägen damit mein Werkstück kleiner wurde, vielleicht sollte ich mir doch mal den Werkstückniederhalter für meine Hegner holen 😀

Ansich brauche ich den eigentlich nicht doch bei solch starken und vor allem harten Material wäre es sicherlich kein Fehler. Im nächsten Bild eine Nahaufnahme von dem Sägeblatt, dass ich für die Untersetzer verwende.

Wenn nun alle Teile gesägt sind geht es an die leidige Arbeit des Schleifens. Alle Kanten der Einzelteile sollten nun abgerundet werden. Früher hatte man als Maler gelernt, dass man Kanten deshalb bricht (sprich man rundet sie ab) damit die Farbe bzw. der Lack einen besseren Halt bekommt. Ihr kennt das vielleicht von irgendwelchen Möbelstücken wenn sie exakte Kanten haben, dass darauf nie lange eine Farbe hält. In unserem Fall hat das nun wenig damit zu tun weil der Untersetzer am Ende „nur“ geölt wird. Aber abgerundete Kanten sehen bei solchen Objekten schöner aus und fühlen sich angenehmer an.

Hier die noch ungeschliffenen Einzelteile meines Untersetzers. Achtet immer darauf, dass ihr die Reihenfolge der Teile einbehaltet und die gleiche Seite nach oben zeigt. Die Einzelteile müssen am Ende wieder exakt zusammen passen ansonsten funktioniert das zusammen klappen nicht richtig.

Kanten brechen kann man nun auf verschiedene Weise. Entweder zuerst mit einem etwas gröberen Schleifpapier (80er Körnung z.B.) oder mit einem Dremel mit Schleifaufsatz. Ich hatte letzteres verwendet und damit mehr oder weniger grob erst einmal alle Kanten gebrochen.

Bei beiden Methoden muss man jedoch mit einem feineren Schleifpapier nacharbeiten. Mit einem gröberen Schleifpapier bekommt man gerne Rillen in Holz, die man ausgleichen sollte, sieht sonst einfach nicht schön aus. Und mit dem Dremel (ich habe da allerdings keinen echten Dremel sondern etwas ähnliches) gibt es kleine Kanten. Ich habe als feines Schleifpapier eines mit einer 150er Körnung verwendet und alle Kanten schön rund geschliffen.

Auf eines sollte man in jedem Fall noch achten. Wenn ihr die Flächen schleift immer in Richtung der Holzmaserung. Das ist bei manchen Hölzern nicht unbedingt leicht zu sehen, wie bei meinem Birkenholz aber mit etwas Übung sieht man es auch dort. Wenn ihr quer zur Maserung schleift ergibt das unschöne Schleifspuren im Holz, die man nach dem Ölen umso stärker sehen kann.

Und hier noch eine Detailaufnahme der geschliffenen Einzelteile.

Die Tage geht es dann weiter. Dann beschäftigen wir uns mit dem Bohren für die Gewindestange und dem Zusammenbau.

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2 Kommentare zu “Workshop Topfuntersetzer Teil 2

  1. Kenda sagt:

    Nun bin ich schon ganz gespannt auf teil 3

    LG Kenda

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